Visuelle und akustische Signalgeber sind grundlegende Elemente der Sicherheit von Produktionsprozessen.
Unterteilung und Definition von Signalgebern
Industrielle Signalgeber werden danach unterteilt, wie sie einen erwünschten oder unerwünschten Zustand signalisieren. Auf dem Markt sind zwei Arten von Signalgebern erhältlich: optische und akustische Signalgeber. Geräte können diese beiden Funktionen kombinieren und sowohl visuell als auch akustisch sein.
Visuelle Signale sind Lichtmasten, die sich hinsichtlich Linse, Farbe, Größe, Höhe und Anzahl der Farben unterscheiden können. Auch die Lichtquelle und das Material, aus dem das Gerät besteht, können variieren.
Akustische Signale basieren auf Sirenen, Summern und anderen Schallquellen. Sie dienen dazu, auf einen unerwünschten Zustand hinzuweisen. Diese Geräte können sich, wie visuelle Signale, in vielerlei Hinsicht unterscheiden – Schallintensität, Aufzeichnungsmöglichkeit und Größe.
Neben akustischen und visuellen Signalen sind auch Paneelsignale erwähnenswert. Die Signaltechnik umfasst Bedien- und Signaltafeln, Geräte- und Maschinengehäuse sowie Sicherheitspilze und alle Tasten, die zur vollständigen Steuerung des Produktionsprozesses dienen.
Signalgeräte sind in verschiedenen Sonderausführungen erhältlich, beispielsweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen und in der Luft- und Schifffahrt, die höhere Anforderungen stellen als andere Branchen. Die Intensität von Licht- und Tonsignalen ist durch gesetzliche Vorschriften und Normen geregelt.
Anwendung von Signalgeräten in verschiedenen Branchen
Die meisten Signalgeräte werden in der Industrie eingesetzt. Unmittelbar danach folgen Gebäude und die gesamte Infrastruktur, Handel und Geschäfte, dann Fahrzeuge, Luft- und Schifffahrt und schließlich Sonder- und Militärbereiche.
Funktionen von Licht- und Tonsignalen in Industriemaschinen
Die Informationsfunktion kommt zum Einsatz, wenn spezifische und erforderliche Informationen über den Status eines Geräts, Prozesses, Verfahrens (z. B. eines Tests) oder über eine Genehmigung bzw. deren Fehlen signalisiert werden müssen. Solche Geräte warnen nicht vor Gefahren, sondern liefern Informationen wie Fehlermeldungen, Belegungsinformationen zu Geräten oder Bereichen, Produktqualitätsmängel oder deren Fehlen sowie Materialengpässe. Lichtmasten werden hierfür meist eingesetzt.
Die Warnfunktion wird verwendet, wenn ein Signalgerät vor einer ungewöhnlichen, abnormalen oder kritischen Situation warnen soll. Das Gerät kann vor einem bestehenden Problem oder der Möglichkeit eines auftretenden Problems warnen. Die Warnfunktion kann beispielsweise verwendet werden, wenn das Gerät wieder betriebsbereit ist, wenn der Bediener Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen muss, wenn ein Nichtbeachten des Geräts zu einem Ausfall oder einer Gefahrensituation führen könnte oder wenn der Prozess von seinem normalen Betriebsbereich abgewichen ist, sich aber noch nicht in einem kritischen Zustand befindet.
Die Alarmfunktion und Störungsanzeigegeräte werden eingesetzt, wenn Ereignisse eintreten, die eine Gefahr für Menschenleben oder Gesundheit sowie für die Umwelt darstellen und zu Schäden an der Produktionslinie oder am Material führen. Diese Funktion ist von höchster Wichtigkeit und erfordert vom Bediener sofortiges Handeln, beispielsweise das Alarmieren des Notdienstes. Notfallsituationen umfassen kritische Änderungen im Produktionsprozess, das Austreten von für Mensch und Umwelt schädlichen Stoffen, Geräteausfälle oder Einbrüche in das Werk.
Siehe auch den Artikel: Rechtliche Normen für die Verwendung von Licht- und Schallsignalen in Industriemaschinen.
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